Ich freue mich, wenn Sie sich einen Moment Zeit nehmen, etwas über mich und meinen künstlerischen Werdegang zu erfahren.

 

Ich bin 1965 in Rüdesheim/Rh. geboren und in der Nähe der Loreley in einer Großfamilie mit zwei Brüdern und einer Schwester, als Nesthäkchen aufgewachsen. Meine Schwester kommt bei einem Flugzeugabsturz ums Leben, als ich 18 Jahre alt bin. Ich entdecke das Zeichnen, um die Trauer zu verarbeiten. Nach dem Abitur 1985 studiere ich an der Universität in Mainz Sonderpädagogik und Psychologie. Während des Studiums absolviere ich ein Praktikum im Keramikatelier Erbslöh in Geisenheim. Der Ton als Werkstoff fasziniert mich. Der Wunsch künstlerisch zu arbeiten wird stärker. Ich bewerbe mich an der Hochschule für Künste im Sozialen in Ottersberg bei Bremen, um einen Studienplatz für Kunstpädagogik/Kunsttherapie. Dort bin ich eingeschrieben, als ich die Diplomprüfung in Mainz 1989 ablege. In Ottersberg entscheide ich mich für den Studienschwerpunkt Bildhauerei. Für meine Abschlussarbeit  erhalte ich 1993 den Förderpreis der Hochschule und damit einen Vertrag an der Kunstgalerie in Bremen. 1993 bekomme ich eine Zusage als Kunsttherapeutin an der Kinderklinik in Wiesbaden. Diagnostik und Therapie mit Kindern ist mein Arbeitsschwerpunkt. Die Bildhauerei und damit das freie künstlerische Arbeiten bleibt wichtig und findet zunächst zu Hause im Wintergarten statt, später im eigenen Atelier in der Zangerstraße 35 in Hallgarten. 1997 heirate ich und bekomme mit meinem Mann Thomas vier Kinder. Eine Festanstellung ist nur schwer vereinbar mit unserem Familienleben. Mit Unterstützung der Familie entscheide ich mich für die Selbständigkeit als freischaffende Künstlerin und Kunstpädagogin. Meine Werke werden national und international ausgestellt.  Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene biete ich Keramik- und Kunstkurse an. Ich habe das gefunden, was mich erfüllt, bereichert und Raum für innovative Ideen lässt!

 

 

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